Pssst, aufgepasst….

Jutta am 26. November 2011

bei der DDFGG tut sich was und das könnte sehr interessant werden. Auf der Startseite findet man jetzt einen Blog mit aktuellen Tipps und Tricks. Also mal reingeschaut.

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Eigentlich wollte ich

Jutta am 5. November 2011

schon mit den Fuchsien im Winterschlaf liegen. Aber was machen sie?
Bei den milden Temperaturen im Moment treiben sie nun munter wieder aus.

Es ist jedes Jahr das gleiche Drama: Anfang Oktober mehrere Tage hintereinander starker Frost und dann wirds wieder mild. Da müssen wir nun durch, die Fuchsien und ich. Nix ist mit Beine hoch und laßt mir jetzt die Ruhe :-) ))) Ausschau nach Läusen etc. ist angesagt.
Wie war das Fuchsienjahr? Ganz in Ordnung würde ich sagen. Keine Unwetter, an zwei Jungpflanzen kurzzeitig Weiße Fliege, drei mit Rostbefall ( sie standen vor der Haustür und wurden beim 2ten x spritzen vergessen.) Die üblichen 3 Verdächtigen hatten Spinnmilbenbefall – wie jedes Jahr. Also alles im Rahmen, keine Dramen.
Zum Abschluß des Fuchsienjahres noch eine Blüte und dann schaun wir mal, wie das nächste Jahr wird:
Carole Scott
Hula Girl x Seventh Heaven
Züchter Brough J., 1989,
ein Hänger für den Schatten

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Juuuuuuuuuuuuuuuuuuubel

Jutta am 1. Oktober 2011

Ist das nicht toll?
Es gibt bald ein neues Fuchsienbuch.
Manfried Kleinau hats auf der Startseite des Fuchsiensverzeichnisses verkündet:
“Ursache für die Pause: Meine Arbeit an einem Fuchsien-Katalogbuch mit über 600 neuen Fuchsien in Wort und Bild, das im März 2012 im Verlag Eugen Ulmer erscheinen wird.”
Ich bin schon sehr gespannt. Menno, schon wieder so ein Gierobjekt, wo soll das noch hinführen……
Und, neue Bilder sind auch hochgeladen:

http://www.fuchsien.ddfgg.de/

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Abutilon Mill., Schönmalven

Jutta am 11. September 2011

Eigentlich wollte ich ja einen Abgesang auf meine Windhapper, über die ich mich 3 Jahre nur geärgert habe, schreiben. Aber dann fielen mir die Malvenbilder ins Auge….
Nicht, dass ich diese Pflanzen unbedingt im Garten haben müsste, aber im Vorgarten, angebunden an das Treppengeländer machen die mannshohen und reichblütigen Sträucher sich echt gut :-) )))
Wer reichblühende und leicht zu händelnde Kübelpflanzen sucht, kommt an Abutilon nicht vorbei. Die Pflanzen sind pflegeleicht und blühen von Mai bis Oktober.
Die Gattung umfaßt ca. 150 Arten tropischer oder subtropischer Bäume, Sträucher und Kräuter.
Abutilon darwinii, ein Dauerblüher, ist selten im Handel zu finden, war aber maßgeblich an der Entstehung der Abution Hybriden, die wir ja meistens in Kultur haben, beteiligt.
Von Abutilon pictum, in Brasilien heimisch und auch oft für Kreuzungen verwendet, ist meist nur die panaschierte Form Thompsonii im Handel.
Blüten von Abution megapotamicum sind reinste Farbwunder in der Zusammenstellung der Blütenfarben. Hier findet man, wie bei A.pictum viele Sorten mit panaschierten Blätten.
Diese Buntblättrigkeit entsteht durch einen Virusbefall der Pflanzen.
Abutilon Hybriden




blühen von weiß über gelb, orange, rot in allen Farbvariationen und Formen. Die Sorten unterscheiden sich in Wuchs und Blütenform. Panaschierungen der Hybridpflanzen sind im Gegensatz zu den o.g. Arten nicht auf Virusbefall zurückzuführen, hier handelt es sich um Chimären. A.Hybriden sind leicht durch Samen zu vermehren, sind dann aber, wie bei den Fuchsien nicht mehr identisch mit der Mutterpflanze.
Schönmalven brauchen viel Licht, im Sommer reichlich Wasser und Dünger und ein helles Winterquartier. Verblühtes sollte man regelmäßig zu Gunsten einer reicheren Blüte entfernen.Um buschige Pflanzen zu erhalten ist ein regelmäßiger Schnitt nötig, der auch gut vertragen wird. Die im Handel angeboten Pflanzen sind in der Regel gestaucht um einen gedrungenen Wuchs zu erreichen.

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Nomen est omen – Salmon Cascade

Jutta am 4. September 2011

Züchter:
Bielby, Len / Oxtoby, Mike, GB, 1990.
Schönheiten, wie Fuchsien aus der “Cotta” Serie, Blood Donor, Gloria Johnson, Kit Oxtoby – nur um einige zu nennen – verdanken wir diesen beiden Züchtern.
Salmon Cascade

nicht für kleine Töpfe und normale Ampeln geeignet. Sie brauch Platz, um sich richtig ausbreiten zu können. Im großen Kübel, plaziert auf einer Mauer oder Säule macht sie eine gute Figur. Eine Pflanze reicht völlig um einen 50×50 cm Topf zu füllen. Ich habe meine in einer 1,6 m hohen Säule stehen. Mmmh, normalerweise erreicht sie jedes Jahr den Boden. Aber ob sie das dieses Jahr auch schafft? Sie ist ein absoluter Hingucker, auch wenn sie im Moment eine kleine Blühpause macht. Die wenigen Blüten haben dennoch eine große Leuchtkraft und fallen ins Auge.

Die Überwinterung ist kein Problem. Ich schneide alles bis zum Topfrand ab und im nächsten Frühjahr treibt sie sicher und schnell wieder aus.

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Annabel – everybodys darling

Jutta am 28. August 2011

Züchter: Ryle, 1977, GB

Eine Katze hat ja bekanntlich 7 Leben, Annabel hat mindestens 15. Hat man sie einmal im Bestand, wird man sie nicht mehr los, es sei denn, man knickt und entsorgt sie. Woraus der aufmerksame Leser schon schließen kann, dass ich nicht allzu begeistert von ihr bin. :-) ))
Klar, jedes Frühjahr, wenn sie als eine der Ersten austreibt, bin ich von dem hellgrünen Laub und ihrer Zuverlässigkeit sehr angetan. Auch die ersten Blüten,

da kann man doch wirklich nicht meckern. Tu ich ihr Unrecht????
Mmmh, ein Sonnenstrahl und die weißen Blüten verfärben sich, ein bisschen Wärme, die Blüten schlappen. Nicht, dass sie blühfaul wäre, nein, Blüten schiebt sie unaufhörlich. Doch wie hängen die rum? Wie angeschmuddelte Putzlappen, uargh, ist das eklig, die auszuputzen. Das geht nur mit spitzen Fingern.
Anfällig für Spinnmilbenbefall ist sie auch noch. Allerdings steckt sie das gut weg. Einmal gespritzt und gut ist. 15 Leben halt, mindestens.
Ich hätte sie ja schon längstens entsorgt, aber bei so einer unverwüstlichen Pflanze geht mir das dann doch gegen den Strich.
Ach Annabel – wieviele Jahre bist du schon bei mir????????

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Die Bodenständige und der Schmetterling

Jutta am 17. August 2011

2 Fuchsien, rosa/weiß, aufrecht wachsend
- so gleich und doch so verschieden -

Nancy Lou
die bekannte Fuchsie mit dem “Persil-Weiß”,
gezüchtet 1971 von Annabelle Stubbs , USA
Eltern Pink Galore x White King

und Waldis Antje
benamt nach der Trägerin des „Flügelkäppchens“ aus der Käsewerbung,
gezüchtet 2002 von Waltraud Dietrich, D

Am Anfang meines „Fuchsienwahns“ habe ich alles, was von Annabelle Stubbs auf dem Markt war, gesammelt. Nancy Lou ist deshalb schon lange in meinem Bestand. Eine Fuchsie, die absolut Freude macht, wüchsig, leicht zu händeln, zuverlässig blühend, leicht zu überwintern, sonnenverträglich. Die Blüten haben eine gute Substanz, die Einzelblüte hält lange, ist ausreichend regenfest. Stellt man sie aber nicht geschützt auf, ist es aus mit dem „weißesten Weiß“, dann kommt – wie bei allen weißen Fuchsien – Braun mit ins Spiel. Mit bloßem Auge kaum zu sehen, aber genug um dutzende Bilder in den Papierkorb wandern zu lassen. Da sind die Digis gnadenlos. Aus Nancy Lou lässt sich spielend leicht ein Hochstamm ziehen. 2 m Höhe werden locker und mit einer ansehnlichen Krone erreicht – aber die bekannte Brüchigkeit der Fuchsien, sollte man immer im Auge behalten, sonst wird ruckzuck ein Albtraum aus dem Traumbaum……………..

Antje hab ich noch nicht lange. Ich schleiche schon die ganze Saison um sie herum, kann aber das „Trachtenmützchen“, nach dessen Trägerin sie angeblich ihren Namen hat, nicht erkennen.:-((((
Die wunderschönen großen Blüten erinnern mich an Schmetterlinge, so leicht und beschwingt scheinen sie um die Pflanze zu schweben. Der Wuchs ist ausgezeichnet, die Verzweigung sehr gut, Stecklinge bewurzeln leicht, unermüdlich schiebt sie die großen Blüten hervor. Sie steht bei mir eher sonnig, mit teilweiser leichter Beschattung, was ihr offensichtlich gefällt. Wie sie überwintert, das wird sich zeigen.
Ich sortiere ja (fast) alles gnadenlos aus, was mir nicht gefällt oder rumzickt. Keine Gefahr für Antje, denn
Waldis Antje ist für mich eine rundum gelungene Fuchsie, egal ob mit oder ohne Flügelhäubchen.

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Begonien sind wieder “in”

Jutta am 12. August 2011

Früher fand man die Knollenbegonien aufgereiht in Holzkästen in jedem besseren Geschäft, das auch Saatgut vertrieb, doch dann waren sie fast ganz von der Bildfläche verschwunden. Es war einfach nicht mehr modern, Knollenbegonien zu kultivieren.
Schade, denn gerade die Begonia Illumination Girlanden sind wunderschön.
Auf der Buga in Koblenz waren sie wieder zu sehen

zusammengepflanzt mit Chamaesyce hypericifolia – einfach herrlich.
Nun stellt sich natürlich die Frage, welche nehm ich nächstes Jahr?
Apricot/weiß?
Oder lieber gelb/weiß?

Weiß/weiß?

Oder rot/weiß????
Schwierige Entscheidung :-) ))
Denn schön sind sie alle………
Auf jeden Fall sind diese Begonien leicht zu pflegen. Die größte Schwierigkeit bei der Kultivierung besteht wohl darin, die Knollen richtig herum einzupflanzen……Hat man diese Hürde geschafft, steht einem Blütenmeer nichts mehr entgegen.

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