Alle Jahre wieder……………..
sieht man den Weihnachtsstern in der Vorweihnachtszeit in Einkaufspassagen, Blumenläden, Bankschaltern, Fensterbänken usw. usw.. In rot, rosa, creme, mit und ohne Glitzerspray oder Engelshaar stehen sie allgegenwärtig da, man kann ihnen nicht entkommen.

Weihnachtssterne werden auch Poinsettia, nach dem amerikanischen Botschafter Joel Poinsett, der sie 1828 von Mexiko in die USA einführte – ach, hätte er sie nur in Mexiko gelassen – genannt.
Von Natur aus ist das Wolfsmilchgewächs ein bis zu 4 Meter hoher Strauch dessen winzige Blüten in den roten Hochblättern sitzen. Unsere jetzigen Weihnachtssterne sind natürlich gärtnerisch bearbeitet -verkaufstauglich gemacht.
Zicken sind sie dennoch. Und leider Wegwerfartikel, ein absolutes no go für die passionierte Gärtnerin. Da stehen sie nun: 1,99 € und billiger in zugigen Geschäften. Man muß keine Esoterikerin sein um ihre gequälten Schreie zu hören…….Der geneigte Käufer greift zu und könnte sie genauso gut gleich in die Mülltonne werfen. Glück wird er mit solch gelagerten Pflanzen nicht haben. Spätestens nach ein paar Tagen werden die Blätter fallen und es steht nur noch ein trauriges Gerippe da.
Muß es unbedingt ein Weihnachtsstern sein, gibt man besser ein paar Euro mehr aus und kauft ihn in einem gut geführten Blumenladen. Dann hat man durchaus die Chance, sich bis Ostern an ihm zu erfreuen.Und länger, wenn man denn will…..
Ob nun mit oder ohne Weihnachtsstern – ich wünsche einen schönen Advent.

fuchsia-home
seit 2000 – Infos über Fuchsien im Netz
Euphorbia pulcherrima
Jutta am 29. November 2009
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Weihnachtskakteen/Schlumbergera truncata gegen den November-Blues
Jutta am 17. November 2009
Dreiviertel des Jahres fristen sie ein mehr oder weniger beachtetes
Dasein auf vielen Fensterbänken. Gar zu unspektakulär ist ihr Aussehen
und Wuchs. Sind jedoch die Fuchsien, Dahlien und Kübelpflanzen
eingeräumt, der Garten trist und öde, stehen sie voller Blüten und Knospen.

weisse Schlumbergera / Weihnachtskatus
Weiß, pink, orange, rot, gelb hängen die Blüten wie Kolibris an den
Zweigen und bringen Farbe ins Novembergrau. Vorbei das Vorurteil von
Großmutterpflanzen, man kann sie herrlich modern dekorieren, sie passen
sich jedem Wohnstil an.

Schlumbergera truncata zählen zu den Blatt- und Gliederkateen und sind
im östlichen Brasilien beheimatet. Sie lieben die Morgen-und Abendsonne
und ein schattiges Plätzchen über Sommer im Freiland. Während der
Wachstumszeit verträgt Schlumbergera reichlich Wasser und monatliche
Düngergaben. Staunässe ist aber zu vermeiden, vor dem nächsten Gießen
läßt man die Erde gut abtrocknen. Ab Septemer hält man sie fast trocken
und kühl bis die neuen Blütenknospen erscheinen.

rote Schlumbergera
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Botanischer Garten München
Bernd Franzen am 16. September 2009
‘Botanischer Garten München’ Dürr 2005, D

Praktisch seit der Einführung dieser Sorte hat der ‘Botansiche Garten München’ einen festen Platz unter den Fuchsien in meinem Garten. Letzten Winter hat meine Pflanze in der ungeheizten Garage nach Frosteinbruch leider nicht überlebt, aber im Frühjahr war schnell Ersatz beschafft. Eigentlich hat mich das Auswintern überrascht, denn in den Vorjahren war diese Fuchsiensorte bei der Überwinterung völlig problemlos. Aber was war im letzten Winter eigentlich schon regelgemäß?
Bei mir setzt allerdings die Blüte nicht besonders früh ein. Kalt überwintert kommen die ersten Blüten ab Ende Juni. Einmal aber in Blüte gekommen geht es den Sommer über recht regelmäßig weiter. Jetzt im September ist die Pflanze fast unschlagbar und hat ihr Jahreshoch.
Etwas geschützt aufgestellt, Prallsonne wird nicht geschätzt, macht ‘Botanischer Garten München’ schöne Büsche.
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Dumme Knipse – und der Takt des Gärtnerns
Bernd Franzen am 27. August 2009
Heute ist hier möglicherweise einer der letzten echten Sommertage. Vor allem die Hibiscus, allen voran ein wunderschöner weißer Hibiscus moscheutos (Sumpfeibisch) mit der ersten Blüte bei mir überhaupt, zeigen sich heute vielleicht das letzte Mal im Jahr in absoluter Hochform. Da die Hibiskusblüten schon im Laufe des Tages ihre absolute Frische verlieren, habe ich heute morgen schon früh fotografiert. Und weil es so schön war auch noch eine Reihe von hellen Fuchsien, deren Blüten ebenfalls morgens am schönsten anzusehen sind.
Eben in der Mittagspause wollte ich dann die Bilder auf den Rechner spielen. Keine Speicherkarte in der Kamera! Warum warnt mich die Knipse eigentlich nicht?
Auch wenn ich jetzt keine herzeigbaren Fotos von heute habe (die gezeigten Bilder sind aus dem “Archiv”). Mir hat das morgendliche Fotografieren großen Spass gemacht und die Freude beim Ansehen der Blüten und Pflanzen kann mir auch keiner nehmen.
Die Zeit, die ich heute mittag mit dem Sortieren und Sichten der Bilder verbracht hätte, habe ich genutzt mal bei alten Blogbekanntschaften vorbei zu sehen. Und wie es der Zufall(?) so will hat Claudia Klinger heute in einem Beitrag (Zwischen Echtzeit-Web und Altweibersommer) darauf hingewiesen was Garten in einer Lebenswirklichkeit vollgestopft mit Ablenkungen nicht nur in den virtuellen Welten bedeuten kann. Erdung, Zeit zu verarbeiten und das alles ohne ständig Neues zu tun.
Der Garten hat etwas beruhigendes. Bei allem Formen, Jäten, Gestalten und Beeinflussen was man im Garten zwangsläufig macht, so bleibt er immer auch unbeeinflussbar. Der Garten gibt die Möglichkeiten vor und auch den Takt. Eine Pflanze blüht, wenn sie reif dafür ist, nicht früher. Mit Dünger und vielerlei Tricks kann man versuchen den Takt zu verändern, aber trotzdem bleibt der Takt. Wenn man gärtnert bekommt man ein Gefühl dafür, was “richtig” ist. Die Jahreszeit ist an den Pflanzen erkennbar, die wachsen und blühen. So wie die Tage die Herbstzeitlose das Ende des Sommers eingeläutet hat.
Da, wo Claudia ihre Zeit findet die Informationsflut und die Eindrücke zu verarbeiten, finde ich im Garten einen unbestechlichen Taktgeber, der mir immer wieder zeigen will, was der richtige Takt ist. Und noch mehr. Der Garten ist mir ein Ort, der mir immer wieder kleine und auch große Glücksmomente vermittelt. Hier fällt die Verbissenheit mit der ich gelegentlich dazu neige, die Dinge in die Hand zu nehmen ab. Der Garten belohnt mit Glück und leitet gleichzeitig dazu an zurück zu treten um die Dinge zu betrachten oder ganz im Gegenteil dazu heranzutreten und die Dinge von nahe zu betrachten. Ganz wie es die Situation erfordert. Es gibt hier nie nur einen Punkt von dem man die Dinge betrachten muss.
Machen lassen! Der Garten kennt den Takt und an mir liegt es, ihn aufzunehmen.
Was bedeuten da schon Bilder die nicht gemacht wurden? Irgendwann kommt schon eine Gelegenheit auch die Hibiskus bei ihrem Blütenhöhepunkt zu fotografieren. Dann, wenn die Zeit wieder dafür richtig ist.
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fuchsia-home fängt neu an
Bernd Franzen am 21. August 2009
Und es geht weiter. Fuchsia-home ist schon lange ein Projekt von mir. Genauer gesagt gehen die Ursprünge mit einer ersten einfachen Seite unter diesem Namen auf das Jahr 2000 zurück. Ich hatte an einer Sortenliste von Fuchsien gearbeitet und dachte, es sei eine gute Idee, die dabei gewonnen Informationen zugänglich zu machen. Daraus entstand letztlich ein Projekt, in dem sich technische Neugierde (was ist im Internet möglich) und Interesse an der Sache (also den Fuchsien) begegneten. Heraus kam eine Fuchsiengalerie in der zuletzt (August 2009) 2.670 Sorten abgebildet waren und ein Sortenfinder, der Informationen und Bezugsquellen zu weit über 6.000 Sorten bietet.
So eine Arbeit kann man nicht alleine bewältigen. Manfried Kleinau hatte in den letzten Jahren das Einstellen von neuen Bildern und die Pflege der Datenbanken im Hintergrund übernommen.
Das Projekt war selbst programmiert. Die innovativen Ideen vom Anfang des Jahrtausends haben sich mittlerweile überholt oder kommen altbacken daher. Auch gestalterisch waren die Seiten längst nicht mehr auf einem aktuellen Stand. Meine beruflichen Schwerpunkte haben sich in den Jahren von technischen auf andere Dinge verlagert. Die Zeiten, in denen ich schon morgens quasi meine Frühstücksgespräche in der Programmiersprache PHP geschrieben habe, sind vorbei. Änderungen und Aktualisierungen wurden immer schwieriger und mühsamer, so dass neue Lösungen gefunden werden mussten.
Von Anfang an war das Projekt “Fuchsiengalerie” in enger Zusammenarbeit mit der DDFGG entstanden. Diese Verbundenheit ist bis heute geblieben. So habe ich dann das Projekt Fuchsiengalerie und Fuchsienfinder an die DDFGG weitergegeben. Dort werden die Daten weiterhin von Manfried Kleinau betreut, so dass die inhaltliche Entwicklung ohne Brüche weitergeführt werden kann.
fuchsia-home als Projekt werde ich zwanglos als Blog weiterführen. Neben Fuchsien werde ich auch andere Pflanzenthemen behandeln … auch auch sicher die Geschichte von fuchsia-home etwas genauer “aufarbeiten”.
Für heute möchte ich nur allen danken, die über die Jahre mitgeholfen haben und ich freue mich, dass ich die Gelegenheit hatte eine Grundlage für ein kleines und feines Projekt zu schaffen, dass hoffentlich noch weiter wachsen wird und weiter uneigennützig Informationen über Fuchsien zur Verfügung stellt.
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