Eigentlich wollte ich ja einen Abgesang auf meine Windhapper, über die ich mich 3 Jahre nur geärgert habe, schreiben. Aber dann fielen mir die Malvenbilder ins Auge….
Nicht, dass ich diese Pflanzen unbedingt im Garten haben müsste, aber im Vorgarten, angebunden an das Treppengeländer machen die mannshohen und reichblütigen Sträucher sich echt gut
)))
Wer reichblühende und leicht zu händelnde Kübelpflanzen sucht, kommt an Abutilon nicht vorbei. Die Pflanzen sind pflegeleicht und blühen von Mai bis Oktober.
Die Gattung umfaßt ca. 150 Arten tropischer oder subtropischer Bäume, Sträucher und Kräuter.
Abutilon darwinii, ein Dauerblüher, ist selten im Handel zu finden, war aber maßgeblich an der Entstehung der Abution Hybriden, die wir ja meistens in Kultur haben, beteiligt.
Von Abutilon pictum, in Brasilien heimisch und auch oft für Kreuzungen verwendet, ist meist nur die panaschierte Form Thompsonii im Handel.
Blüten von Abution megapotamicum sind reinste Farbwunder in der Zusammenstellung der Blütenfarben. Hier findet man, wie bei A.pictum viele Sorten mit panaschierten Blätten.
Diese Buntblättrigkeit entsteht durch einen Virusbefall der Pflanzen.
Abutilon Hybriden




blühen von weiß über gelb, orange, rot in allen Farbvariationen und Formen. Die Sorten unterscheiden sich in Wuchs und Blütenform. Panaschierungen der Hybridpflanzen sind im Gegensatz zu den o.g. Arten nicht auf Virusbefall zurückzuführen, hier handelt es sich um Chimären. A.Hybriden sind leicht durch Samen zu vermehren, sind dann aber, wie bei den Fuchsien nicht mehr identisch mit der Mutterpflanze.
Schönmalven brauchen viel Licht, im Sommer reichlich Wasser und Dünger und ein helles Winterquartier. Verblühtes sollte man regelmäßig zu Gunsten einer reicheren Blüte entfernen.Um buschige Pflanzen zu erhalten ist ein regelmäßiger Schnitt nötig, der auch gut vertragen wird. Die im Handel angeboten Pflanzen sind in der Regel gestaucht um einen gedrungenen Wuchs zu erreichen.
fuchsia-home
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Abutilon Mill., Schönmalven
Jutta am 11. September 2011
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Granatäpfel – Punica granatum ‘Nana’
Bernd Franzen am 1. September 2009

Vor ca. 15 Jahren habe ich Granatäpfel ausgesät. Jene Tütchen, die mit dem Sortennamen ‘Nana’ werben. Inzwischen sind das kleine, knapp meterhohe Sträucher. Der Sortennamen ‘Nana’ erfüllen somit beide Pflanzen, die ich im Laufe der Zeit behalten habe. Langsam kommen sie in ein spannendes Alter und gewinnen eine gewisse Korrigkeit. Ansonsten haben die beiden Pflanzen deutlich unterschiedliche Eigenschaften.
Der erste Strauch ist etwas wuchsschwächer und blüht in normalen Jahren in zwei Schüben sehr reich. Dazwischen liegt eine ausgeprägte Blühpause, in der kaum Blüten an der Pflanze sind. Die Früchte werden nicht sehr groß und sind auch nicht dauerhaft, sondern fallen nach wenigen Wochen ab. In diesem Jahr hat der Strauch ungünstig überwintert und hat gerade seine erste Blühphase hinter sich gebracht. Fast hätte ich ihn im Frühjahr aufgegeben. Erst in der zweite Junihälfte hat er ausgetrieben.

Der zweite Strauch ist etwas wuchskräftiger und blüht etwas später. In den meisten Jahren erwischt er die Blühpause seines kleineren Kollegen, war aber in diesem Sommer der einsame Wächter neben einem in der ersten Phase des Sommers blütenverweigernden Strauches. Insgesamt blüht diese Pflanze kontinuierlicher durch, auch wenn nicht ganz so zahlreich. Er macht stark verholzende Früchte, die lange im Strauch hängen bleiben. Wenn die Herbststürme noch ein paar übrig lassen, hänge diese Früchte noch im Frühjahr am kahlen Strauch. Das lässt diesen Naturbonsaia noch etwas interessanter aussehen.
Beide Pflanzen haben übrigens beim letzten harten Winter an die Hauswand gerückt mit nur leichtem Winterschutz (Plane) überlebt. Sie sind also sehr hart im Nehmen.
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