Jutta am 8. August 2011
Nein, das ist wahrlich dieses Jahr kein Sommer, wie ihn
“Die Schöne Wilhelmine”mag…….
Klein, aber fein ist das schöne Kind.

Die Züchtung von Springer, 1986, D, aus Leverkusen X Hybride von Chang
liebt die Sonne und die Wärme. Selbst in der größten Hitze, wenn andere Fuchsien schon längst schlapp machen, und auf exponierten Plätzen, wo niemand auf die Idee käme, eine Fuchsie zu plazieren, strahlt sie mit der Sonne um die Wette. Man merkt ihr halt ihre Triphyllaabstammung an. Auch im Winter hats die Lady gerne wärmer. Obwohl sie tagneutral blüht, kann man sie gut im warmen und dunklen Keller überwintern. Sie treibt willig wieder aus und blüht ohne Blühpause durch.
Sie steht bei mir mit ihrer Nachbarin Geesche,
auch eine Sonnenanbeterin, in einem kleinen Leiterwägelchen auf der Südterrasse – ein schöner Anblick.
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Jutta am 28. Juli 2011
sprach der große Karl Förster.
Für mich ist ein Garten ohne Dahlien ein Irrtum. Viele scheuen sich vor dem Ein- und Ausgraben der Knollen, haben Sorgen wg. der Schnecken.
Papperlapapp, alles eine kleine Mühe, die in keinem Verhältnis zu dem Blütenreichtum und der Farbenpracht der Dahlien steht. Hier ist für jeden was zu finden, angefangen von den kleinen Dahlien für den Beetrand oder den Balkonkasten bis hin zu den hohen Schmuckdahlien. Treibt man die Knollen vor, hat man erstens wenig Probleme mit den Schnecken, denn die Pflanzen wachsen diesen Vielfraßen einfach davon und zweitens eine frühe Blüte von Mitte Juni bis zum ersten stärken Frost.
Meine Lieblinge sind im Moment
Pooh

und Lady Darlene

Viele weitere Informationen findet man hier:
http://www.ddfgg.de/Dahlien/start_dahlien.php5
und auf der wunderschönen Homepage von Elke Crocoll http://www.crocoll.net/Dahlien/
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Jutta am 20. Juli 2011
oder: Wie ich die BUGA 2011 in Koblenz sah.
Heimspiel, das läßt man sich doch nicht entgehen. Doch wann?
Frühjahrsblüher? Mag ich nicht. Fuchsien und Dahlien im September? Hab ich selbst genug.
Also jetzt! Freundinnen eingeladen und los gings. Wetter? Na, wenn Engel reisen, scheint immer die Sonne………..
Wir hatten es geahnt, wie sollte es auch anders an einem Samstag sein:
Menschenmassen wohin man sah.
Ein großes Lob an die Veranstalter: Die Organisation war einfach perfekt. Die Shuttlebusse fuhren im Minutentakt, der Einlass funktionierte reibungslos und schnell, an der Seilbahn (Wissenswert: Sie kann pro Std. 3600 Personen und zwar sowohl hinauf als auch hinunter befördern) ausreichend geschultes Personal. Selbst größere Gruppen, Eltern mit Kinderwagen, Ältere mit AOK Choppern wurden schnell und sicher durchgeschleust.
Geschafft. Wir sahen die ersten Blumenbeete: nett. Sauber angepflanzt und gepflegt. Dominierte auf der LG in Bingen Allium die Beete, sah man hier überall Pennisetum glaucum “Purple Majesty”, begleitet von div. einjährigen Pflanzen mit grünen Blüten in den unifarbig gehaltenen Beeten.

Die beiden Hallenschauen: sehenswert.
Motto: Sommer – Sonne – Saarland.
Da hatte man sich wirklich Mühe gemacht.
Wir waren begeistert von den XXXXampeln (davon erzähl ich ein anderes Mal) und u.a. auch von der tollen Anpflanzung mit Coleus, die dort auch als Hochstämmchen standen.

Schön und mal was anderes, könnte ich mir gut in einem Vorgarten vorstellen:

Weiter gings durch die Festungsmauern zu den Themengärten:
Naa jaaaaaaaaa..
Die Fahrt mit der Seilbahn – für Ortsfremde sicher ein tolles Erlebnis – brachte uns direkt nach China.
Nein, wir waren immer noch in Koblenz, aber dort standen Rikschas, ein Riesengaudi. Damit gings ab zum Kurfürstliches Schloß. Wie gehabt: Blumenbeete in allen Farben. Hochinteressant wie die Gärtner dort Unkraut machten. Hacken und dann im großen Bogen in die Mitte der Rabatte geworfen. Das sah kein Mensch mehr……….
Weiter gings Richtung Deutsches Eck zum Blumenhof mit dem Paradiesgarten, dem Skulpturengarten und dem Blütengarten. Riesengummistiefel hinter Zäunen mit Durchblick und verschiedene Aufgaben rund um die Pflanze machten hier auf die Floriade 2012 in den NL aufmerksam.
Eine Runde ums Deutsche Eck und wir waren wieder an der Seilbahn. Oh, mein Herz, klopf, klopf….. Dort standen schöne Fuchsienbüsche von der Fa. Bechtel.
Es nutzte ja nichts, wir fuhren wieder hinauf und nahmen die Festung von der anderen Seite in Angriff: Bunte Blumenbeete, Gemüsebeete, Rosenbeete mit passenden Glaskugeln und farbig passender Glasabdeckung, Bienen, Weinstöcke, Pavillon “Abendsegler” – Kunst, muß ich nicht verstehen – und zum Schluß das Aussichtsgebäude “Wald im Wandel”.
Das war für uns die BUGA 2011.
Ja, man kann sie angucken. Es ist bestimmt für jeden etwas dabei, Blumen, Kunst, Kultur, Spiel und Spaß.
Aber für Blumenfreaks?
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Jutta am 19. Juli 2011
Eine Fuchsie aus dem Jahr 1987, gezüchtet von H. Waldenmaier. Eine Kreuzung aus (F.Magdalenae X F.Fulgens Rubra Grandiflora) X


Aber ich schwöre: Hätte ich heute eine Wand im Garten gehabt, sie hätte das Fliegen gelernt. Diese Fuchsie läßt sich einfach nicht vernünftig fotografieren, ihre Schönheit auf Bildern nicht einfangen.
Schon die Form des Tubus fällt bei dieser Fuchsie auf, groß und dick, sich nach unten verjüngend.
Die Blüte, fast wächsern und dadurch enorm haltbar, hat einen satten Pinkton, die Sepalen sind an der Oberseite wesentlich heller, fast als wäre die Farbe dort ausgewaschen, dazu die grünen Spitzen – das wirkt angenehm lebhaft. Die einfache Korolle ist schön gefaltet in Mauve-Purpur.
Nicht alle Züchtungen von Waldenmaier sind leicht zu händeln.
WALZ Doedelzak macht keine Probleme, wächst willig und bildet schöne Büsche. Sie läßt sich leicht überwintern und soll sogar winterhart sein.
Das werde ich aber hier mit Sicherheit nicht ausprobieren.
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Jutta am 12. Juli 2011
Wilma ist ja schon ganz gut, kann aber Hermiena das Wasser nicht reichen……..
Hermiena, schade, dass so viele sie nicht kennen, oder den Fuchsien mit den Riesenblüten den Verzug geben. Sie wissen überhaupt nicht, was sie verpassen. Man muss sie sich nur mal genauer ansehen.
Dieses Farbenspiel – wunderschön.
Der Blütenreichtum – sagenhaft.
Dieses Jahr sieht man überall bunte Calibrachoa. Da werden von Gartenbaubetrieben verschiedenfarbige Calibrachoen zusammen in einem Topf angezogen, damit man eine bunte Ampel bekommt. Hermiena kann das alleine. Die Farbe der Korolle wandelt sich vom tiefstem Blauviolett beim Aufblühen in ein sattes Rot. Dabei bleiben die Farben immer schön, verblassen nicht so auffällig, wie bei anderen Sorten. Hermiena ist eine niederländische Züchtung aus dem Jahr 1987 von G. Van Lavieren.

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Jutta am 8. Juli 2011
Als ich vor Jahren zum ersten Mal diese Solarampeldreher sah, dachte ich: “Ja gehts noch?” Aber Frau ist ja neugierig und so mußten sofort zwei dieser Teile zum läppischen Preis von fast 30 Euro her….

Was soll ich sagen – es blieb nicht bei den Zweien, denn diese Dinger sind einfach genial. Sie laden sich bei Helligkeit auf und drehen Ampeln bis 10 kg Gewicht einmal in 24 h um die eigene Achse. Eine feine Sache – jetzt kann ich abends die letzte Zigarette auf der Terrasse genießen, ohne Ampeln stemmen und drehen zu müssen…… -:))
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Jutta am 1. Juli 2011
So muss eine Ampel aussehen, dann klappts auch mit dem Nachbarn….
Bei Ampeln bin ich überpenibel, habe regelrecht einen Ampel-Tick und häng die Meßlatte recht hoch. Wehe, da ist noch viel von der Ampel zu sehen, geschweige denn, die Fuchsie wächst auch noch einseitig – ein absolutes no go. Da hab ich übrigens vor ein paar Jahren ein raffiniertes Teil gefunden, das Abhilfe schafft, aber davon erzähl ich mal an anderer Stelle.
Nun zu Wilma.
Im März 2010 bekam ich sie als Steckling und dieses Jahr füllt sie ganz locker die große Ampel.
Ratet: Welche Farbe hat die Ampel und wie groß ist sie?
))
Wilma verzweigt sich willig, die Triebe mit den unzähligen Blüten hängen wie ein Wasserfall über den Topfrand. Eine Blühpause konnte ich bisher nicht feststellen. Wilma verträgt die volle Sonne, auch Hitze macht ihr nichts aus. Hier kommt natürlich ihre Herkunft zum Tragen. Vater und Mutter – Pink Galore x F. Regia Typica tragen beide diese Eigenschaft in sich.
Gezüchtet wurde Wilma Versloot 1989 von dem Niederländer Z. Stoel.
Alles in allem eine prima Ampelsorte.
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Jutta am 30. Juni 2011
Oder: Läusejahr 2011
Dieses Jahr eine echte Plage. Wohin man schaut: Läuse in allen Farben. Dazu Ameisen en masse.
Es sind wahrlich Horrorbilder, die sich einem bei einem Gartenrundgang zeigen.
Die Taglilien unterm befallen Pflaumenbaum:

Man sieht sie in den Spinnennetzen sitzen:

Läuse im Spinnennetz
Und natürlich sind auch alle Füchse die rundum stehen und hängen betroffen:

Da hilft nur noch ein Pflegemittel zu sprühen (pol. korrekte Bezeichnung für Gift) oder die Sense zu nehmen……………
Ich hab mich für ersteres entschieden und ca. 10 L von der “blauen Brühe” mit dem herrlichen Duft versprüht.
Hoffen wir, dass es hilft.
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