‘Straat Napier’

Bernd Franzen am 10. September 2009

‘Straat Napier’ de Boer 1997, NL
(’Rose of Castille’ x ‘Lady Boothby’) x ‘Whiteknight`s Amethyst’

'Straat Napier'
‘Straat Napier’ ist eine Fuchsienzüchtung des Niederländers de Boer und wie viele seiner Züchtungen ist es eine sehr gefällige kleinblütige Auslese. Wenn die Sorte nicht zu sonnig steht, wird sie sehr schön.
Sie gilt als bedingt winterhart. Eine Aussage, die im Hinblick auf die Eltern etwas fragwürdig ist. ‘Lady Boothby’ ist tatsächlich ziemlich hart, die anderen Elternteile allerdings nicht. Was zählt ist die Praxis. Bei mir im milden Köln ist sie im Freiland jedenfalls ausgewintert. Trotzdem, es kann ein Versuch wert sein.
Die Blüte ist leider nicht überreich, dafür sehr edel und für Hinschauer mit Faible für das kleine, feine ist ‘Straat Napier’ eine Empfehlung.

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Stammbaum Test – Mindmapping für Fuchsienfreunde

Bernd Franzen am 9. September 2009

Seit längerem überlege ich schon, wie ich Stammbäume von Fuchsien sinnvoll darstellen kann. Klar, man könnte sie mit einem beliebigen Zeichenprogramm malen. Oder ein Genalogieprogramm nehmen. Aber das sind Welten mit denen ich mich nicht beschäftige und wenig Lust habe hier einzusteigen.

Dafür arbeite ich häufig mit Mindmaps, sei es für Projektplanungen, sei es als kreativer Einstieg in neue Ideen, sei es als Planung für Vorträge oder Unterrichtsstunden. Da lag es recht nahe die Mappingprogramme auch für Stammbäume zu nutzen. Ok, hier wird das kreative Element dieser Art von Geistesbeschäftigung weniger genutzt, aber die Darstellungsform kommt der Idee von Stammbäumen recht weit entgegen. Das Problem ist nur die Größe der dabei entstehenden Bäume. Die ist wenig bloggeeignet.

Bislang nutzte ich das Programm FreeMind. Da man ja flexibel sein sollte, gerade wenn es um kreative Spielzeuge geht, habe ich kürzlich auch das Programm XMind ausprobiert. XMind hat zwar etwas andere Schwerpunkte, ist aber schon in der Freeware-Version in gewisser Weise händiger als FreeMind. Nicht unbedingt mächtiger, aber es fühlt sich bei ähnlicher Arbeitsweise kompletter an. Überzeugt hat mich dann, dass man über den Anbieter des Programmes seine Mindmaps auch online stellen und so auch zur Verfügung stellen kann – weitgehend bloggeeignet.

Also, was will man mehr?

So ein Stammbaum sieht dann für die Fuchsie ‘Sofie Michiels’ so aus:

Mit den genauen Einstellungen muss ich noch etwas spielen und Feintuning betreiben. Aber insgesamt bin ich schon mal zufrieden.

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Granatäpfel – Punica granatum ‘Nana’

Bernd Franzen am 1. September 2009

Punica granatum 'Nana'

Vor ca. 15 Jahren habe ich Granatäpfel ausgesät. Jene Tütchen, die mit dem Sortennamen ‘Nana’ werben. Inzwischen sind das kleine, knapp meterhohe Sträucher. Der Sortennamen ‘Nana’ erfüllen somit beide Pflanzen, die ich im Laufe der Zeit behalten habe. Langsam kommen sie in ein spannendes Alter und gewinnen eine gewisse Korrigkeit. Ansonsten haben die beiden Pflanzen deutlich unterschiedliche Eigenschaften.

Der erste Strauch ist etwas wuchsschwächer und blüht in normalen Jahren in zwei Schüben sehr reich. Dazwischen liegt eine ausgeprägte Blühpause, in der kaum Blüten an der Pflanze sind. Die Früchte werden nicht sehr groß und sind auch nicht dauerhaft, sondern fallen nach wenigen Wochen ab. In diesem Jahr hat der Strauch ungünstig überwintert und hat gerade seine erste Blühphase hinter sich gebracht. Fast hätte ich ihn im Frühjahr aufgegeben. Erst in der zweite Junihälfte hat er ausgetrieben.
Punica granatum 'Nana'

Der zweite Strauch ist etwas wuchskräftiger und blüht etwas später. In den meisten Jahren erwischt er die Blühpause seines kleineren Kollegen, war aber in diesem Sommer der einsame Wächter neben einem in der ersten Phase des Sommers blütenverweigernden Strauches. Insgesamt blüht diese Pflanze kontinuierlicher durch, auch wenn nicht ganz so zahlreich. Er macht stark verholzende Früchte, die lange im Strauch hängen bleiben. Wenn die Herbststürme noch ein paar übrig lassen, hänge diese Früchte noch im Frühjahr am kahlen Strauch. Das lässt diesen Naturbonsaia noch etwas interessanter aussehen.

Beide Pflanzen haben übrigens beim letzten harten Winter an die Hauswand gerückt mit nur leichtem Winterschutz (Plane) überlebt. Sie sind also sehr hart im Nehmen.

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‘Blaze Away’

Bernd Franzen am 29. August 2009

‘Balze Away’ Sinton 1995, GB
‘Pink La Campanella’ x ‘Dancing Flame’

BlazeAway 0229 1

Bei der Suche nach einer schönen roten Fuchsie bin ich über dieses Bild von ‘Blaze Away’ gestolpert. Das Bild ist von 2003, also nicht gerade tagesfrisch. Ein Hänger mit reicher Blüte dessen Einführungsjahr auf Find That Fuchsia mit 1999 angegeben wird. Die Fuchsiengalerie datiert auf 1995. Auf dem Kontinent – aus Sicht der Briten – ist diese Sorte offensichtlich nicht mehr im Angebot. Jedenfalls kennt der Fuchsienfinder der Fuchsiengalerie keine Bezugsquelle. Seinerzeit hatte ich ‘Blaze Away’ aus der Fuchsiengärtnerei Heinke erhalten, die leider nicht mehr existiert.

Nach meinen Aufzeichnungen war ‘Blaze Away’ eine ausgesprochen reichblütige und wüchsige Fuchsie, die aber nicht über den Winter gekommen ist. Trotzdem stelle ich die Pflanze vor, denn die Kreuzungseltern sind hoch interessant. In der Fuchsienliste von Jo Heltzel wird ‘Pink La Campanella’ über zwanzig mal als Samenpflanze von Kreuzungen genannt und ‘Dancing Flame’ war ca. 70 mal Pollenspender für benannte Sorten bei denen die Eltern bekannt sind. Also bewährte Elternsorten, wobei ‘Dancing Flame’ auch Elternpflanze von ‘Rohees Lesath’ ist.

Wenn Fuchsien aus dem Sortiment verschwinden, dann hat das nicht immer rationale Gründe. Es gibt einfach zu viele Sorten. Da entscheidet oft der Zufall mit, was Bestand hat und was nicht. Diese Kreuzung ist jedenfalls wiederholbar, da die Elternsorten weiterhin im Sortiment sind. Vielleicht liest noch mal jemand eine Sorte mit ähnlicher Färbung aus, der ein längeres Verweilen im Sortiment vergönnt ist. Die Blüten sind jedenfalls beeindruckend.

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‘Rohees Lesath’

Bernd Franzen am 28. August 2009

‘Rohees Lesath’, Roes & Heesakkers 2000, NL
[{'Vobeglo' x ('Foline' x 'Dancing Flame')} x 'Bon Accord'] x ‘Rohees Heza’

Rohees-Lesath 12945

Puhh … wenn man sich die Abstammung von ‘Rohees Lesath’ ansieht, könnte man schon fast andächtig werden. Stammbäume werden auf diesem Blog in Zukunft sicher noch eine größere Rolle spielen.

Von einer Sorte in der Ahnenreihe habe ich auf diesem Blog schon ein Bild geliefert, ‘Bon Accord’, die eine oder andere Sorte wird sicher noch folgen. Aber von eben jener ‘Bon Accord’ stammt die aufrechte Präsentation der Blüten.

‘Rohees Lesath’ hat in diesem Jahr ihren Blütenhöhepunkt relativ früh gehabt und war schon am jungen Steckling völlig von Blüten bedeckt. Jetzt, Ende August rüstet sich diese Sorte zu einem zweiten Blütenhöhepunkt, war aber die ganze Saison nie blütenlos. Diese Sorten sieht man noch entschieden zu selten!

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Pflanzensammeln und andere Sammelleidenschaften

Bernd Franzen am 28. August 2009

abgebildet ist ‘Dee Star’ Richardson 1986, AUS
‘Pink Marshmallow’ x ‘Midnight Sun’

Ulrich Haage hat im Cactusblog interessante Fragen gestellt. Es geht um die Frage, warum Menschen sammeln. Zum Hintergrund verweise ich auf den Beitrag. Die Zukunft von Sammlungen interessiert mich auf ganz verschiedenen Ebenen. Ich denke, das wird irgendwann auch hier auf fuchsia-home ein Thema sein. Hier möchte ich mich auf die Fragen von Ulrich Haage begrenzen.

* Warum sammeln Menschen eigentlich?
Warum Menschen allgemein sammeln vermag ich nicht zu sagen. Mir scheint das Sammeln in die Wiege gelegt zu sein. Ich sammle “schon immer”.

* was bereitet Ihnen daran Freude oder Genugtuung?
Sammeln ist für mich mehr als das Anhäufen von Dingen. Die Freude daran liegt bei mir in der Beschäftigung mit den Dingen. Dem Vergleichen, das Systematisieren. Jedes neue Sammelobjekt bringt neue Erkenntnis, macht das Bild runder. Wenn eine neue Fuchsie kommt, liegt der Reiz vor allem darin herauszufinden, wie diese Pflanze wächst, reagiert und hoffentlich reich und schön blüht. Ich hatte schon so einige Sammlungen. Käfersammlung, ein Herbar, Kakteen und jetzt eben eine nette kleine Fuchsiensammlung. Gemeinsam ist diesen Sammlungen immer, dass es Naturaliensammlungen sind. Vermutlich werde ich nie im Leben Porzellanengel oder Abziehbilder sammeln. Die reizen mich nicht die Bohne.

DeeStar* welche Dinge beeinflussen unseren Sammeltrieb?
Auf jeden Fall nicht das Streben nach Vollständigkeit. Mein Sammeln hat wenig mit einem Streben nach Vollständigkeit zu tun. Das unterscheidet mein Sammeln ganz deutlich von anderen Sammlern, die z.B. ihre Briefmarkenserie vollständig haben wollen … koste es was es wolle. Das liegt schon in der Natur der Sache. 19.000 Namen von Fuchsiensorten umfasst die Datensammlung von Willi Grund (auf der Homepage stehen noch 14.000 Sorten, das ist längst überholt). Hier nach Vollständigkeit zu streben ist völlig unmöglich. Meine Möglichkeiten zu Überwintern lassen im Moment vielleicht 150 Sorten zu. Da kann man immer nur einen Ausschnitt besitzen.

* warum können wir meist nicht aufhören zu sammeln?
… ich kann jederzeit aufhören. Das ist nicht so sehr die Ausrede eines Suchtkranken, sondern tatsächlich so. Meine Sammelleidenschaften wechseln gelegentlich und ich musste mich im Laufe der Jahre von mehreren Sammlungen trennen. Teils aus sachlichen Gründen, teils weil aus äußeren Gründen eine Trennung von der Sammlung notwendig wurde. Auch eine Weiterentwicklung von Interessen findet statt. Wenn diese mit alten Interessen kollidieren, muss man sich gelegentlich entscheiden. Für die alte oder für die neue Sammelleidenschaft. Hier muss man sich dann entscheiden, was aus der aufgegebenen Sammlung wird.

* wie kann man die Gefühle beschreiben, wenn man eine lang ersehnten Neuerwerbung in den Händen hält?
Jedes neue Sammlungsobjekt bringt einen neuen Aufschwung.

* ändern sich die Empfindungen und die Motivation, wenn man schon länger sammelt – bekommt man mehr Abstand, geht es irgendwann weniger um das Objekt (die Pflanze), sondern um Kontakt oder anderes?
Die Tätigkeit des Sammelns bringt einen auch in Kontakt mit anderen Menschen. Wir leben immer auch als soziale Wesen. Kaufen, tauschen, mit anderen austauschen bringt neue Beziehungen. Das ist fast unvermeidbar oder man geht ins stille Kämmerlein. Diese sozialen Kontakte sind bei mir auch starke Motivatoren. Ohne diesen Antrieb wäre ich vermutlich im Moment nicht ganz so aktiv bei den Fuchsien.

Es entwickelt mit der Beschäftigung mehr Sachverstand – so hoffe ich jedenfalls. Das verändert tatsächlich den Umgang mit den Pflanzen. Man wird sicherer, in bestimmter Hinsicht auch abgeklärter. Die Erkenntnis die sich ergibt wird wichtiger als der Besitz einer ganz bestimmten Sorte.

Der Kern bleibt aber die Beschäftigung mit der Pflanze, bei mir der Fuchsie. Das macht mir die meiste Freude. In der Beschäftigung mit den Pflanzen finde ich sogar ein meditatives Element, das mir hilft den oft genug stressigen Alltag besser zu bewältigen.

* wie sind wir eigentlich dazu gekommen zu sammeln?
s.o. ;-)

Das es ausgerechnet Fuchsien sind war ein Zufall. Als ich die Möglichkeit zur Gartennutzung bekam, war der Garten schattig. Fuchsien wurden mir empfohlen. Dann kam die erste, die zweite, die dritte … jede schöner als die andere. Heute habe ich zu wenig Plätze außerhalb der Prallsonne.

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Dumme Knipse – und der Takt des Gärtnerns

Bernd Franzen am 27. August 2009

Hibiscus 12915Heute ist hier möglicherweise einer der letzten echten Sommertage. Vor allem die Hibiscus, allen voran ein wunderschöner weißer Hibiscus moscheutos (Sumpfeibisch) mit der ersten Blüte bei mir überhaupt, zeigen sich heute vielleicht das letzte Mal im Jahr in absoluter Hochform. Da die Hibiskusblüten schon im Laufe des Tages ihre absolute Frische verlieren, habe ich heute morgen schon früh fotografiert. Und weil es so schön war auch noch eine Reihe von hellen Fuchsien, deren Blüten ebenfalls morgens am schönsten anzusehen sind.

Eben in der Mittagspause wollte ich dann die Bilder auf den Rechner spielen. Keine Speicherkarte in der Kamera! Warum warnt mich die Knipse eigentlich nicht?

Auch wenn ich jetzt keine herzeigbaren Fotos von heute habe (die gezeigten Bilder sind aus dem “Archiv”). Mir hat das morgendliche Fotografieren großen Spass gemacht und die Freude beim Ansehen der Blüten und Pflanzen kann mir auch keiner nehmen.

Die Zeit, die ich heute mittag mit dem Sortieren und Sichten der Bilder verbracht hätte, habe ich genutzt mal bei alten Blogbekanntschaften vorbei zu sehen. Und wie es der Zufall(?) so will hat Claudia Klinger heute in einem Beitrag (Zwischen Echtzeit-Web und Altweibersommer) darauf hingewiesen was Garten in einer Lebenswirklichkeit vollgestopft mit Ablenkungen nicht nur in den virtuellen Welten bedeuten kann. Erdung, Zeit zu verarbeiten und das alles ohne ständig Neues zu tun.

Colchicum 12942Der Garten hat etwas beruhigendes. Bei allem Formen, Jäten, Gestalten und Beeinflussen was man im Garten zwangsläufig macht, so bleibt er immer auch unbeeinflussbar. Der Garten gibt die Möglichkeiten vor und auch den Takt. Eine Pflanze blüht, wenn sie reif dafür ist, nicht früher. Mit Dünger und vielerlei Tricks kann man versuchen den Takt zu verändern, aber trotzdem bleibt der Takt. Wenn man gärtnert bekommt man ein Gefühl dafür, was “richtig” ist. Die Jahreszeit ist an den Pflanzen erkennbar, die wachsen und blühen. So wie die Tage die Herbstzeitlose das Ende des Sommers eingeläutet hat.

Da, wo Claudia ihre Zeit findet die Informationsflut und die Eindrücke zu verarbeiten, finde ich im Garten einen unbestechlichen Taktgeber, der mir immer wieder zeigen will, was der richtige Takt ist. Und noch mehr. Der Garten ist mir ein Ort, der mir immer wieder kleine und auch große Glücksmomente vermittelt. Hier fällt die Verbissenheit mit der ich gelegentlich dazu neige, die Dinge in die Hand zu nehmen ab. Der Garten belohnt mit Glück und leitet gleichzeitig dazu an zurück zu treten um die Dinge zu betrachten oder ganz im Gegenteil dazu heranzutreten und die Dinge von nahe zu betrachten. Ganz wie es die Situation erfordert. Es gibt hier nie nur einen Punkt von dem man die Dinge betrachten muss.

Machen lassen! Der Garten kennt den Takt und an mir liegt es, ihn aufzunehmen.

Was bedeuten da schon Bilder die nicht gemacht wurden? Irgendwann kommt schon eine Gelegenheit auch die Hibiskus bei ihrem Blütenhöhepunkt zu fotografieren. Dann, wenn die Zeit wieder dafür richtig ist.

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‘Waldis Isabel’

Bernd Franzen am 27. August 2009

‘Waldis Isabel’ Dietrich 2001, D

Waldis-Isabel 12927Ich kann nicht leugnen, dass ich eine gewisse Schwäche für die Sorten der Züchterin Dietrich habe, siehe auch die kürzlich gepostete ‘Waldis Sofie’. In aller Regel kennt man von diese Sorten zwar nicht die Abstammung, aber sie sind weit überwiegend gut ausgesuchte und alltagstaugliche Fuchsien.

Bei ‘Waldis Isabel’ kommt neben der Alltagstauglichkeit noch mehr hinzu. Sie leuchtet geradezu durch den Garten. Die roten Markierungen erhalten durch den weissen Untergrund eine Kraft, die verblüffen kann. Wie der überwiegende Bestand in diesem Jahr ist es ein diesjähriger Steckling. Die Praxiserprobung der Überwinterung steht noch aus. Bis jetzt zeigt sich die Pflanze aber robust und unproblematisch.

Die Blüten stehen übrigens leicht ab und stehen so meist etwas über dem Laub. Sie verstecken sich so nicht im Grün der Pflanze, was die Wirkung noch verstärkt. Die extrem Fernwirkung wie bei den sehr stark aufstehenden Blüten wie bei ‘Bon Accord’ wird trotzdem nicht erreicht. Bei ‘Waldis Isabel’ herrscht trotz der Himbeerfarbe (hier im Rheinland würde man Klümpchenfarbe; Klümpchen = Bonbon) immer noch eine gewisse Zurückhaltung vor, was dem Gesamteindruck sehr zugute kommt.

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