Archiv für das Tag 'Fuchsie'

Update Fuchsiengalerie am 13.01.10

Bernd Franzen am 17. Januar 2010

Ein Update der Fuchsiengalerie der DDFGG stammt vom 13.01. Manfried Kleinau meldet sich mit einem Neujahrswunsch und folgenden Neuigkeiten:

“Helga Peters hat eine ganze Reihe ihrer Fuchsienfotos für das Verzeichnis bereit gestellt – darunter etliche Sorten, die noch nicht mit Bild vertreten waren. Herzlichen Dank dafür!

Die Datenbank wird derzeit mit dem umfangreichen Cultivar Inventaris der niederländischen Fuchsienfreunde (NKvF) und der ebenso umfangreichen Liste des Niederländers Jo Heltzel verglichen und – wo notwendig – ergänzt und verbessert. Eine langwierige Arbeit, die sich sicher noch einige Wochen hinziehen wird. Derzeit sind die Sorten mit den Anfangsbuchstaben “A” und “B” abgearbeitet. “

Verlinkt ist noch ‘Enid Carter’

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Update Fuchsiengalerie am 20.12.09

Bernd Franzen am 21. Dezember 2009

In der Fuchsiengalerie der DDFGG hat es wieder ein Update gegeben. Manfried Kleinau kündigt folgendes an:

Es gibt wieder neue Bilder von John Nicholass bspw. ‘Carol Peat’, ‘Cloverdale Jewel’, ‘Jack Siverns’, ‘President Margret Slater’ und viele andere; zudem hat John Nicholass ein paar Fehler wie bei ‘Lady Patricia Mountbatton’ aufgeklärt, die beseitigt wurden.
Auch Maria Schweigkofler hat wieder neue Bilder bereitgestellt, zum Beispiel die schöne Aufnahme der ‘Kit Oxtoby’ oder die alte Sorte ‘Schneeball’.

Herzlichen Dank an die Beiden und an alle, die bisher an diesem Fuchsienverzeichnis mitgewirkt haben, sei es durch Bilder oder Informationen.

Mit freundlichen Grüßen
Manfried Kleinau

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‘Aunti Kit’

Jutta am 26. November 2009

‘Aunti Kit’ R. Holmes, 1997, GB, NKF 3647, AFS 3657

Da liegt “Frau” gemütlich auf der Couch, blättert gelangweilt in einem Fuchsienbuch……und ist plötzlich hellwach:

Aunti Kit, a prolific flowering cultivar, an excellent plant for use in hanging containers!
Da gabs nur eines: Haben muß!!!!
Aunti Kit

Es dauerte dann doch ein dreiviertel Jahr, ehe ich diese kleine Schönheit in Händen hielt. Vorsorglich wurde sie in den Kirschbaum gehängt, und was passierte? Die Blüten verloren alle Farbe und die Enttäuschung war groß. Brauch sie mehr Sonne? Im nächsten Jahr der Härtetest, entweder oder.  Jetzt hing sie im Rosenbogen, ungeschützt der Sonne und der Witterung ausgesetzt und sie legte los. Der Aufbau war -ohne zu entspitzen – perfekt, hunderte der kleinen, festen, fast wächsernen roten Blüten leuchteten durch den Garten. In einer Saison war eine 30cm Ampel gefüllt. Wind, Regen, Gewitter, Sonne – kein Problem. Die Blüten blieben perfekt und unversehrt, ja sie leuchteten nach einem kräftigen Regenguß umso strahlender.

Eine prachtvolle Pflanze. Mit einem Nachteil: will man alle Fruchtknoten entfernen, brauch man Zeit. Am besten stellt man die Pflanze neben sich und plaudert ein Stündchen mit einer lieben Freundin, notfalls am Telefon und knipst dabei die Fruchtknoten ab…….

Könnte man so eine Pflanze noch verbessern? Vielleicht wenn man sie mit einem feuerroten Teufelchen schmückt, denn sie ist höllisch gut.
Aunti Kit

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Botanischer Garten München

Bernd Franzen am 16. September 2009

‘Botanischer Garten München’ Dürr 2005, D

Botanischer Garten München
Praktisch seit der Einführung dieser Sorte hat der ‘Botansiche Garten München’ einen festen Platz unter den Fuchsien in meinem Garten. Letzten Winter hat meine Pflanze in der ungeheizten Garage nach Frosteinbruch leider nicht überlebt, aber im Frühjahr war schnell Ersatz beschafft. Eigentlich hat mich das Auswintern überrascht, denn in den Vorjahren war diese Fuchsiensorte bei der Überwinterung völlig problemlos. Aber was war im letzten Winter eigentlich schon regelgemäß?
Bei mir setzt allerdings die Blüte nicht besonders früh ein. Kalt überwintert kommen die ersten Blüten ab Ende Juni. Einmal aber in Blüte gekommen geht es den Sommer über recht regelmäßig weiter. Jetzt im September ist die Pflanze fast unschlagbar und hat ihr Jahreshoch.
Etwas geschützt aufgestellt, Prallsonne wird nicht geschätzt, macht ‘Botanischer Garten München’ schöne Büsche.

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Stammbaum Test – Mindmapping für Fuchsienfreunde

Bernd Franzen am 9. September 2009

Seit längerem überlege ich schon, wie ich Stammbäume von Fuchsien sinnvoll darstellen kann. Klar, man könnte sie mit einem beliebigen Zeichenprogramm malen. Oder ein Genalogieprogramm nehmen. Aber das sind Welten mit denen ich mich nicht beschäftige und wenig Lust habe hier einzusteigen.

Dafür arbeite ich häufig mit Mindmaps, sei es für Projektplanungen, sei es als kreativer Einstieg in neue Ideen, sei es als Planung für Vorträge oder Unterrichtsstunden. Da lag es recht nahe die Mappingprogramme auch für Stammbäume zu nutzen. Ok, hier wird das kreative Element dieser Art von Geistesbeschäftigung weniger genutzt, aber die Darstellungsform kommt der Idee von Stammbäumen recht weit entgegen. Das Problem ist nur die Größe der dabei entstehenden Bäume. Die ist wenig bloggeeignet.

Bislang nutzte ich das Programm FreeMind. Da man ja flexibel sein sollte, gerade wenn es um kreative Spielzeuge geht, habe ich kürzlich auch das Programm XMind ausprobiert. XMind hat zwar etwas andere Schwerpunkte, ist aber schon in der Freeware-Version in gewisser Weise händiger als FreeMind. Nicht unbedingt mächtiger, aber es fühlt sich bei ähnlicher Arbeitsweise kompletter an. Überzeugt hat mich dann, dass man über den Anbieter des Programmes seine Mindmaps auch online stellen und so auch zur Verfügung stellen kann – weitgehend bloggeeignet.

Also, was will man mehr?

So ein Stammbaum sieht dann für die Fuchsie ‘Sofie Michiels’ so aus:

Mit den genauen Einstellungen muss ich noch etwas spielen und Feintuning betreiben. Aber insgesamt bin ich schon mal zufrieden.

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‘Blaze Away’

Bernd Franzen am 29. August 2009

‘Balze Away’ Sinton 1995, GB
‘Pink La Campanella’ x ‘Dancing Flame’

BlazeAway 0229 1

Bei der Suche nach einer schönen roten Fuchsie bin ich über dieses Bild von ‘Blaze Away’ gestolpert. Das Bild ist von 2003, also nicht gerade tagesfrisch. Ein Hänger mit reicher Blüte dessen Einführungsjahr auf Find That Fuchsia mit 1999 angegeben wird. Die Fuchsiengalerie datiert auf 1995. Auf dem Kontinent – aus Sicht der Briten – ist diese Sorte offensichtlich nicht mehr im Angebot. Jedenfalls kennt der Fuchsienfinder der Fuchsiengalerie keine Bezugsquelle. Seinerzeit hatte ich ‘Blaze Away’ aus der Fuchsiengärtnerei Heinke erhalten, die leider nicht mehr existiert.

Nach meinen Aufzeichnungen war ‘Blaze Away’ eine ausgesprochen reichblütige und wüchsige Fuchsie, die aber nicht über den Winter gekommen ist. Trotzdem stelle ich die Pflanze vor, denn die Kreuzungseltern sind hoch interessant. In der Fuchsienliste von Jo Heltzel wird ‘Pink La Campanella’ über zwanzig mal als Samenpflanze von Kreuzungen genannt und ‘Dancing Flame’ war ca. 70 mal Pollenspender für benannte Sorten bei denen die Eltern bekannt sind. Also bewährte Elternsorten, wobei ‘Dancing Flame’ auch Elternpflanze von ‘Rohees Lesath’ ist.

Wenn Fuchsien aus dem Sortiment verschwinden, dann hat das nicht immer rationale Gründe. Es gibt einfach zu viele Sorten. Da entscheidet oft der Zufall mit, was Bestand hat und was nicht. Diese Kreuzung ist jedenfalls wiederholbar, da die Elternsorten weiterhin im Sortiment sind. Vielleicht liest noch mal jemand eine Sorte mit ähnlicher Färbung aus, der ein längeres Verweilen im Sortiment vergönnt ist. Die Blüten sind jedenfalls beeindruckend.

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‘Rohees Lesath’

Bernd Franzen am 28. August 2009

‘Rohees Lesath’, Roes & Heesakkers 2000, NL
[{'Vobeglo' x ('Foline' x 'Dancing Flame')} x 'Bon Accord'] x ‘Rohees Heza’

Rohees-Lesath 12945

Puhh … wenn man sich die Abstammung von ‘Rohees Lesath’ ansieht, könnte man schon fast andächtig werden. Stammbäume werden auf diesem Blog in Zukunft sicher noch eine größere Rolle spielen.

Von einer Sorte in der Ahnenreihe habe ich auf diesem Blog schon ein Bild geliefert, ‘Bon Accord’, die eine oder andere Sorte wird sicher noch folgen. Aber von eben jener ‘Bon Accord’ stammt die aufrechte Präsentation der Blüten.

‘Rohees Lesath’ hat in diesem Jahr ihren Blütenhöhepunkt relativ früh gehabt und war schon am jungen Steckling völlig von Blüten bedeckt. Jetzt, Ende August rüstet sich diese Sorte zu einem zweiten Blütenhöhepunkt, war aber die ganze Saison nie blütenlos. Diese Sorten sieht man noch entschieden zu selten!

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‘Waldis Isabel’

Bernd Franzen am 27. August 2009

‘Waldis Isabel’ Dietrich 2001, D

Waldis-Isabel 12927Ich kann nicht leugnen, dass ich eine gewisse Schwäche für die Sorten der Züchterin Dietrich habe, siehe auch die kürzlich gepostete ‘Waldis Sofie’. In aller Regel kennt man von diese Sorten zwar nicht die Abstammung, aber sie sind weit überwiegend gut ausgesuchte und alltagstaugliche Fuchsien.

Bei ‘Waldis Isabel’ kommt neben der Alltagstauglichkeit noch mehr hinzu. Sie leuchtet geradezu durch den Garten. Die roten Markierungen erhalten durch den weissen Untergrund eine Kraft, die verblüffen kann. Wie der überwiegende Bestand in diesem Jahr ist es ein diesjähriger Steckling. Die Praxiserprobung der Überwinterung steht noch aus. Bis jetzt zeigt sich die Pflanze aber robust und unproblematisch.

Die Blüten stehen übrigens leicht ab und stehen so meist etwas über dem Laub. Sie verstecken sich so nicht im Grün der Pflanze, was die Wirkung noch verstärkt. Die extrem Fernwirkung wie bei den sehr stark aufstehenden Blüten wie bei ‘Bon Accord’ wird trotzdem nicht erreicht. Bei ‘Waldis Isabel’ herrscht trotz der Himbeerfarbe (hier im Rheinland würde man Klümpchenfarbe; Klümpchen = Bonbon) immer noch eine gewisse Zurückhaltung vor, was dem Gesamteindruck sehr zugute kommt.

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